|
zurück
|
Ausstellungsarchiv
2006
|
|
Juni - Juli 2006
|
|
 |
August - September 2006
Morellis Bildobjekte
Morellis Bildobjekte werden aus weggeworfenen, scheinbar überflüssigen Materialien des täglichen Lebens gefertigt. Überaus sehenswert die Ergebnisse seiner Arbeit, farbenfrohe lebendig und bewegte Bildobjekte. Ein kleine Auswahl kann heute zum letzten Mal in der Galerie Colognialwaren betrachtet werden. Gelegenheit auch den Künstler selbst kennenzulernen.
Presse dazu Berliner Abendblatt Titel 0609 (PDF 260 kb)
|
|
November 2006
Ulrike Ludwig "Räume schaffen"
Die Ausstellung untersucht in Modellen, Zeichnungen und Fotografien die Strukturen von Lebensräumen. Ausgehend von Fotografien leerer Innenräume, versucht Ulrike Ludwig die Grundmodule unserer Raumkultur herauszuschälen und in einem weiteren Schritt mittels Zeichnungen und Modellen zu überprüfen.
Bei den Fotografien von Innenräumen handelt es sich ausschließlich um Räume des Alltags.
Da keine Einrichtungsgegenstände dargestellt werden entfällt das voyeurhafte Schauen in die Welt anderer. Der Blick konzentriert sich auf die Elemente Wand, Boden, Decke sowie Raumöffnungen wie Türen und Fenster. Der ‚umbaute‘ leere Raum wird zu abstrakten Skulptur und Bühne menschlichen Handelns.
Die Aufnahmen zeigen, dass selbst ein leerer Raum nicht neutral ist, sondern über Menschen spricht. Die blanken Räume sagen etwas aus wie Menschen sich Räume aneignen und Räume schaffen.
Der Raum wir nicht als gegebene Größe aufgefasst sondern als eine aktiv realisierte Vorstellung vom Raum unserer Zeit.
|
|
 |
Dezember 2006
Friederike Kirchner:
Weltrand: Zu Füßen der Wesen
Dort, wo die Wirklichkeit dünn wird wie Mondluft kommen sie herein.
Sie wundern sich.
und stehen uns gegenüber.
Es spiegelt sich
ihre eigene Welt.und wir.
In den kleinen Ausstellungsraum haben sich Wesen verirrt, menschengesichtige Tierwesen, als seien sie versehentlich in unsere Welt gestolpert. An den Wänden lehnen Zeichnungen, Vorerinnerungen einer anderen und doch unseren Welt. Hebt sich der Blick, so spazieren dort kopfüber kleine Figuren. Wir schauen uns an. Die Tierwesen schauen zurück. Das Geheimnis bleibt bestehen.
Dort, wo die Tierwesen unsere Welt betreten, ist der Rand, den unsere Sehnsucht zu greifen versucht, der Rand hinter dem das Wunderbare beginnt und mit beiden Beinen im Leben steht. Und dort wird er weich, sickert in unseren festen Boden, ist überall.
Diese Ausstellung möchte zur Sehnsucht verführen!
nach oben
|
2007
|
|
Januar - Februar 2007
Rainer Wieczorek "OHH"
"OHH". Wie wunderschön sind diese Bilder. Einige wissen es in der Stadt und goutieren diesen Wieczorek immer wieder auf`s neue. Verehrtes Publikum, Sie sollten wissen das hier einer unermüdlich arbeitet für die Sache der Kunst und somit für den Fortschritt seiner Gesellschaft, für eine bessere Welt. Der Wieczorek malt und zeichnet aus Leidenschaft, ungebrochen in dieser Stadt im dritten Jahrzehnt. Wenn er so läuft oder tretend in die Pedale seines Rades durch die Strassen, durch Parks, die Brachen besuchend seiner großen Liebe Berlin, dann bröckelt das Gefühl der Zuneigung, immer mehr. Keine Heimat mehr, schreit es aus den Glasfassaden. Eintritt hier, Sperrbezirk da, rote Teppiche zwingen zum Umweg. Ausverkauf ? Aktienkauf.
25 fäkaliesche Flüche. Von der Feder tropft die Tinte auf' s Papier, sein Herz erwärmt sich, das Universum an Kunstgefühlen erfüllt die Tage. Ein angespitzter Stift sticht und wird dereinst den Kindern erzählen von dieser Zeit. Andere räumen bereits Container für Marktkunst und Bürokratenbilder. Man hört auch von Klugscheißern und Totengräbern, die schwärmen von einem Zentralmuseum, für ein Dutzend gekrönter Häupter mit erworbenem Passierschein. Stille Post, das Kinderspiel, Sie kennen es? Wieczorek flüstert seinem Nachbarn ins Ohr: "Piß auf Scheine im Zentralklo".
Rainer Wieczorek, Berlin im Januar 2007
|
|
|
März - April 2007
Toshiko Komai 'pool side holiday'
"Früher dachte ich, dass die Geschichten aus meinen Bildern den traditionellen japanischen Märchen ähnlich sind. Ich find aber jetzt, dass die Welt meiner Bilder aus meinem Innenleben (zum Beispiel Erfahrungen,Gefühle usw. ..) kommt.
Der Titel dieser Ausstellung ist 'pool side holiday', der Name ist mein Pseudonym, das ich in Japan als schriftstelleiin benutze.
Ich denke dass, 'Toshiko Komai' der Name ist , den ich im Alltag annehme und 'pool side holiday' der Name ist, der aus meinem Inneren gekommen ist.
Ich benutze mein Pseudonym bei dieser Ausstellung, da 'pool side holiday' und die Bilder beide mein Inneres darstellen.
Tun Sie jetzt den ersten Schritt in die Welt von 'pool side holiday!"
Toshiko Komai
|
April - Mai 2007
Tilo Ballien und Helga Thiel-Ballien
Statt-Landschaften
„Wer Schmetterlinge lachen hört
der weiß, wie Wolken schmecken.
Der wird im Mondschein, ungestört
von Furcht, die Nacht entdecken.“
Diese Verse von Novalis können vielleicht als Motto dieser Ausstellung dienen. Realität und Poesie sind keine Gegensätze:
Während man träumt, sind die Träume die Realität, in der man sich befindet und manchmal darüber hinaus in den Alltag hinein.
Sich mit der Realität auseinander zu setzen und sich gleichzeitig das Recht aufs Träumen zu bewahren, kennzeichnet Leben und Arbeit des Schriftsteller- und Malerehepaars Helga Thiel-Ballien und Tilo Ballien.
Sie lernen einander in den 70er Jahren am Theater kennen; Helga ist Schauspielerin, Tilo Dramaturg. Sie arbeiten gemeinsam an verschiedenen Bühnen der Bundesrepublik Deutschland, zuletzt bei der Theatermanufaktur am Halleschen Ufer in Berlin.
Schreiben wird nach der Theaterarbeit, die sie Ende der 80er Jahre aufgeben, die erste, neue Ausdrucks-form für sie. Einige Romane und Kurzgeschichten erscheinen. Später kommt das Malen hinzu.
Es gibt Geschichten, die kann man aufschreiben. Und es gibt Geschichten, die man besser malt. Die Bilder von Helga Thiel-Ballien und Tilo Ballien sind solche Geschichten.
nach oben
|
|
 |
Mai - Juni 2007
Silvana Czech "The Art of Love"
Erotik und Akt, haben einen ganz besonders eigenen Stil.
In Ihrer schönen Kreativität und in Verbindung mit Chrom und Rosen
läßt Sie mehr erahnen, als zu sehen.
Entdecken Sie mit Ihrem Partner die Fülle der Sinne,
die sogleich der Zugang zum Vergnügen sind.
Erinnern Sie sich:
man muss sich Zeit nehmen, um das Nirvana zu erreichen.
Gerne lade
ich Sie hiermit zu einer Odyssee
durch die Welt der Erotik ein.
|
|
Juni 2007

nach oben
|
|
 |
Juli - August 2007
Gerhard Kopp 'Bilder aus Neukölln'
Aquarelle
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|